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letzte Änderung: 26.02.2019 18:58:19.

Ausflug der KFD - Niederembt
am 16. Juni 2010 nach Andernach

ein Beitrag von Monika Schüll

Die KFD in Niederembt ging mal wieder auf Tour, und man traute seinen Augen kaum, als man auf der Einladung das Ziel las: Zum Geysir nach Andernach. Geysir? Die gibt es doch nur in Island! war die vorherrschende Meinung. Aber da sollten wir eines Besseren belehrt werden!

Bei herrlichem Wetter machten wir uns auf den Weg an den Rhein und besuchten als erstes das neugebaute und sehr modern anmutende Geysir- Zentrum direkt am Rhein. Hier erwartete uns eine Reise aus vielen tausend Metern Tiefe bis ans Tageslicht, virtuell natürlich.

In einer sehr ansprechend gestalteten Ausstellung mit vielen Interaktions- Möglichkeiten verfolgten wir die Entstehung der Kohlensäure tief im Innern der Erde und ihren Weg bis ans Licht. Da konnten Texte per Kopfhörer abgehört werden, interessante Geschichten und Bilder waren auf Tafeln zu lesen und zu betrachten, Knöpfe wollten gedrückt und Schieber auf- und zugemacht werden, woraufhin große oder kleine Gasblasen in Wassersäulen aufstiegen, Bälle in der Luft schwebten und vieles mehr. Wer Angst gehabt hatte, hier ein langweiliges Museum vorzufinden, wurde positiv überrascht - wir hatte lehrreich unseren Spaß!

Ohne Umweg stiegen wir nach einer Stunde auf ein vor dem Gebäude liegendes Schiff und fuhren eine kleine Strecke auf dem Rhein, bis wir an der Stelle ausstiegen, an der tatsächlich alle zwei Stunden ein Geysir in den Himmel steigt. Ein beeindruckendes Schauspiel! Allein das Rumpeln und Grummeln in der Erde, ehe der weiß schäumende Wasserstrahl aus einem Haufen Steine plötzlich aufsteigt und mit Zischen und Getöse 60 Meter hoch in den Himmel steigt. Es handelt sich um einen Kaltwassergeysir, der durch den Druck der Kohlensäure im Erdinnern entsteht. Wir konnten später sogar das Wasser probieren, es schmeckte scheußlich. Nach acht Minuten war das Schauspiel zu Ende, der Geysir blubberte nur noch wenige Zentimerter hoch und wir fuhren per Schiff wieder nach Andernach zurück, wo ein gutes Mittagessen auf uns wartete.

Der Nachmittag verging mit einem Besuch im Mariendom, einer für die kleine Stadt beeindruckend großen Kirche, mit einem Spaziergang durch den herrlichen Park am Rhein, Kaffee-Trinken und Shoppen in dem hübschen kleinen Städchen. Die Sonne meinte es sehr gut mit uns, wir verlebten gemeinsam einen herrlichen Sommertag am Rhein.

Text und Fotos Monika Schüll




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