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letzte Änderung: 26.02.2019 18:58:18.

40 Jahre Rockgeschichte - Thin Crow im Saal Töller

Den Raum des Hofcafés in Niederembt haben sie inzwischen längst gesprengt, zum dritten Mal rockte die Gruppe Thin Crow im Haus Töller. Der inzwischen renovierte und (nach oben) erweiterte Saal bot diesmal die Gelegenheit für ausladende Bühnenbauten, da staunten die Gäste nicht schlecht - so hatte man den Saal Töller noch nicht gesehen.

„Th-In-C-Ro-w" Abkürzung für The Incredible Classic Rock-Show versprach in der Vorankündigung „einen Querschnitt durch die Rockgeschichte. Nach dem Auftakt startete eine musikalische Zeitreise, beginnend mit Songs der Beatles und Rolling Stones aus den Sixties, die ein guter Teil des Publikums noch erlebt hatte. Es folgten folgerichtig zeitlich gestaffelt Songs von allem, was in den vergangenen Jahrzehnten Rang und Namen und Hits hatte: Bob Dylan, Jimmy Hendrix, The Doors, David Bowie, Deep Purple, Sweet, Fleetwood Mac, Peter Gabriel, Pink Floyd, Queen, Oasis, Coldplay und Muse. Sorry für diese sture Aufzählung, aber da kann man wirklich keinen rauslassen. Im zweiten Set folgten Stücke weiterer Bands. Ist das Konzept auch das gleiche wie seit dem ersten Auftritt in Niederembt, so wurde das Repertoire doch beachtlich um etliche neue Songs erweitert.

Vielleicht lag es an der Mischung aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen von Folk- bis Punk-Rock, dass das recht gemischte Publikum im ausverkauften Saal durchweg begeistert war. War vielleicht der eine oder andere Song nicht so nach dem individuellen Geschmack, folgte ein Wechsel und alles war wieder gut. Das verbindende Element war der bandeigenen Touch, den Thin Crow jedem Stück verlieh, damit hielten die drei Musiker den Saal gut drei Stunden bei bester Laune. „Weniger ist mehr" ist ihre Devise, und so kommt Thin Crow mit drei Musikern aus: Frontmann Michael Dorp (Gesang und Percussions) überzeugte nicht nur mit seiner Stimme, sondern hatte mit seiner Bühnenpräsenz das Publikum vom ersten Moment an in der Tasche. Meist hinter dem Vorhang seiner Haare verborgen aber nicht weniger aktiv am Geschehen auf der Bühne beteiligt begeisterte Michael Rick an der Gitarre mit Soli, die ihm immer wieder frenetischen Applaus einbrachten und dessen rhythmische Parts das fehlende Schlagzeug fast vergessen machten. Ruhender Pol und Meister an Bass, Keyboards, Mandoline und Percussions schien Roger Weitz die Strippen im Hintergrund zu ziehen.

Niemanden im Saal konnte es entgangen sein: Es wurde an diesem Abend eine DVD des Konzertes aufgenommen, die vom Publikum zu einem Vorzugspreis erworben werden kann. Dem Konzert hat das nicht weiter geschadet.
Bilder unter www.an-sichts-sachen.de

(mos)

Rundblick Elsdorf vom 21.10.2011



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